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Kurz über die Geschichte von Georgien

     Georgien ist ein Land mit der bemerkenswerten Geschichte und Kultur. Seine besondere geographische Lage rechtfertigt die kulturelle Identität, durch die sich Georgien von anderen Ländern unterscheidet. Einerseits liegt es an der Kreuzung von Europa und Asien, andererseits nimmt es einen zentralen Platz zwischen Kaukasus, dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer ein, wo Georgien immer eine bedeutende Rolle spielt.
     Laut der archäologischen Befunden ist Georgien ein Land, in dem vor 1.800.000 Jahren die ersten Hominidaen Europas erschienen. Es wird angenommen, dass diese die ersten Europäer waren, die gerade aus Georgien in die andere Teile Europas gewandert sind.
     Nach der Erforschung der einzigartigen Kultur von Schulavery (6000 - 4000 v. Chr. Er) stellte man fest, dass in Georgien als erstes in der Welt Rebenzüchtung und Kellerei entwickelt wurde. So wird Georgien als Geburtsort des Weinbaus bezeichnet. Man begegnet hier mehrere Dutzend Rebsorten und georgischer Wein ist in der ganzen Welt bekannt.
     Aufgrund der speziellen geographischen Lage ist Georgien seit mehreren Jahrhunderten im Zentrum der Interessen von Reisenden und Handelsmänner. Unter ihnen waren die ersten Argonauten und griechische Seeleute, deren Geschichten in griechischen Mythen zu finden sind. Die Ankuft der Argonauten in Georgien war mit dem Goldenem Vlies verbunden. Dieser Mythos verweist auf die frühe Beziehungen zwischen dem antiken Griechenland und Georgien. Der Goldene Vlies soll darin die Goldgewinnung – das Eintauchen der Schafshaut in dem Fluss – symbolisieren. Diese Goldgewinnungsmethode begegnet man weiterhin in den Bergen Georgiens, insbesondere in Region Swanetien.
     Nach dem das Reich des Alexander der Großen zusammenbrach und auch Achämenidenreich des Irans nicht mehr existierte, geriet die Seidenstraße, die Asien mit Europa verband, in Gefahr. So kam es, dass die Seidenstraße statt über Syrien und Iran zu verlaufen, nach Georgien verlegt wurde.
     Die Einflüsse aus dem Westen, zunächst aus Rom und dann aus Byzantinischen Reiche, zugleich der Einfluss aus dem Osten - aus dem Iran und des islamischen Kalifats, wie die Ausbreitung von anderen orientalischen Kulturen, hat die kulturellen Werte Georgiens äußerst bereichert. In Georgien wurde ein einzigartiges Alphabet geschaffen, das eines der 14 Original-Skripten der Welt ist und von keinem anderen Land benutzt wird. Gleichzeitig hat georgische Architektur unwahrscheinliche Höhen erreicht. Dies zeigt sich vor allem in einer Vielfalt von Kirchen und Klöstern, von denen die meisten sich in Georgien befinden. Neben der georgischen Orthodoxen Kirche begegnet man hier Gregorianischen und Katholischen Kirchen, sowie Jüdische Synagogen und Muslimische Minarette. Tbilisi ist ein Ort, wo in einem Abstand von ca. 40 Meter Gotteshäuser verschiedener Konfessionen stehen. Darin zeigt sich ein historisches Merkmal der georgischen Kultur – Toleranz
      Höhepunkt erreichte die georgische Kultur und der Staat unter der Herrschaft vom König David IV dem Erbauer (1089-1125) und Königin Tamara (1184-1210), als die georgische Kunst, Architektur und Literatur große Anerkennung gewann. 12. Jahrhundert wird als „Goldene Epoche“ in der Geschichte Georgiens bezeichnet.
     Trotz der politischen Desintegration und Verlust der Unabhängigkeit zwischen 13. und 18. Jahrhunderten blieben in der georgische Kultur außerordentlich reiche Traditionen und die regionalen Zentren aufrechterhalten. Dies spiegelt sich in unterschiedlicher Weise in all den historischen Teilen Georgiens.
     Von 1801 bis 1991, trotz der ersten Eroberung Georgiens durch das russische Reich und später durch Sowjetunion, wurden eigene Kultur und Traditionen des Landes bewahrt.
     Im Jahre 1991 gewann Georgien seine Unabhängigkeit (es gesch zwar bereits 1918, wurde aber nur drei Jahre aufrechterhalten). Seit der „Rosenrevolution“ 2003 ist Georgien auf dem Weg der wirtschaftlichen Entwicklung, Wiederaufbau und Errichtung der eigentümlichen europäischen Kultur. Dies hat wiederum zur Belebung des Tourismus in Georgien geführt.
     Noch vielfältiger und interessanter machen georgische Kultur traditionelle Unterschiede und abwächselungsreiche historische Gebiete. Diese sind kleine historische Provinzen des Landes mit der langen Geschichte und reichen Traditionen, deren Unterschiede sich gegenseitig bereichern. Sie bilden gemeinsam vielfältige georgische Kultur. Unter diesen ist Kacheti durch uralte Tradition des Weinbaus bekannt, Kartli durch eine Vielzahl von antiken und mittelalterlichen Städten (Uplistsikhe, Dsalisi, Mzcheta, Tiflis, Samschwilde), in Dschawachetien findet man einzigartigen Heilbäder und Mineralwasser, in Abchasien und Adscharien sind mehrere die Badeorte, Samegrelo zeichnet sich durch eine reiche Küche, Imereti durch ihre historische Denkmäler, in Swanetien stehen einzigartige mittelalterliche Wehrtürme, Racha-Lechkhumi ist unvergesslich durch die Berge usw.
     Diese historischen Regionen Georgiens werden durch die lange Geschichte und einzigartiges kulturelles Erbe, durch die vielfältige Küche und für alle Kaukasier charakteristische Gastfreundschaft vereint, die in allen Zeiten von allen Besuchern bewundert wurden.



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